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Das prämenstruelle Syndrom

Kopfschmerzen

Das prämenstruelle Syndrom (PMS) ist ein Symptomkomplex, der 4 bis 14 Tage vor der Periode auftreten kann. Die Beschwerden reichen von Spannungsgefühl in den Brüsten, Völlegefühl, Kopfschmerzen, Akne, fettiger Haut und fettigen Haaren über Gewichtszunahme und Wassereinlagerung bis hin zu Stimmungslabilität, depressiver Verstimmung, Reizbarkeit und Antriebslosigkeit.

Betroffen sind 30 bis 70% aller Frauen im gebärfähigen Alter. Die Ursachen für das PMS sind noch nicht abschließend geklärt. Man ist sich aber einig, dass sie in einem hormonellen Ungleichgewicht zu suchen sind. Das PMS tritt häufiger während Zyklen mit einem Eisprung auf. Eine Behandlung des PMS ist immer dann erforderlich, wenn das Allgemeinbefinden stark beeinträchtigt wird.

Die Therapie erfolgt nach einer genauen Anamnese überwiegend hormonell, z. B. indem man das hormonelle Ungleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron beseitigt. Dafür haben sich natürliche Progesteron-Kapseln als sehr hilfreich erwiesen.
Oftmals lassen sich auch mit kleinen Änderungen der Lebensgewohnheiten gute Erfolge erzielen; dazu gehören das Einschränken des Kaffeekonsums, die Gewichtskontrolle und eine ausgewogene Ernährung. Auch Sport sowie Entspannungsübungen verbessern das Allgemeinbefinden und können die Therapie positiv unterstützen. Ein intaktes Sexualleben wirkt sich sehr positiv aus. In weniger schwach ausgeprägten Fällen haben sich auch pflanzliche Präparate (z. B. aus Mönchspfeffer) bewährt.