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Libidostörungen

Lustloser Mann, Libidostörung

Das sexuelle Lustempfinden (Libido) hat primär nichts mit erektiler Dysfunktion oder mangelnder Potenz zu tun. Die Libido des Mannes hängt stark von der Testosteronproduktion ab, bei niedrigem Testosteronspiegel ist auch die Libido gering.

Häufig kommt es zu einem Teufelskreis: ohne Testosteron keine Libido, ohne Libido kein Sex und ohne Sex kein Testosteron. Ein Testosteronmangel kann mit einer Blutuntersuchung (morgens vor 8 Uhr) ermittelt und  z. B. mit einem testosteronhaltigen Gel über die Haut ausgeglichen werden. Sehr wirksam und erfolgreich sind auch testosteronhaltige Drei-Monats-Spritzen.
Einfluss auf die Libido haben aber auch Funktionsstörungen der Schilddrüse, Krankheiten wie Leberzirrhose oder bestimmte Blutdruckmedikamente wie z. B. Betablocker.
Auch Stress im Beruf oder Probleme in der Partnerschaft haben Einfluss auf die Libido. Es lohnt sich in jedem Fall, in sich zu gehen und herauszufinden, ob es nicht auch mit etwas weniger Stress im Leben geht. Eine Paartherapie oder psychologische Unterstützung kann ebenfalls sehr hilfreich sein. Übergewicht, ein ungesunder Lebensstil und zu viel Alkohol sind der Libido nicht förderlich.