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Hormone bei Mann und Frau

Die wichtigsten »geschlechtsneutralen« Hormone

Der Hormonhaushalt von Mann und Frau unterscheidet sich grundlegend, obwohl bei beiden dieselben Hormone im System wirksam sind. Aber nicht alle haben direkten Einfluss auf die typisch männlichen respektive weiblichen Geschlechtsmerkmale und -funktionen.

An dieser Stelle erklären wir wichtige Hormone, die nicht geschlechtsspezifisch wirken. Die Liste ist keinesfalls vollständig. Nähere Informationen finden Sie in unserer Broschüre »Hormone – Dirigenten des Lebens«, welche Sie kostenfrei im Hormonzentrum an der Oper bestellen können.

Das Hormon Cortisol wird im Körper vermehrt bei Aufregung und Stress ausgeschüttet. Zu wenig Cortisol kann die Reaktionsfähigkeit in Gefahrensituationen dramatisch verschlechtern. Ein hoher Cortisolspiegel führt auf Dauer zu chronisch erhöhtem Blutzucker, Übergewicht und Infektanfälligkeit.

Melatonin koordiniert die Biorhythmen des Körpers und wirkt als Zeitgeber im Tagesrhythmus. In der Nacht steigt die Melatoninkonzentration um das Zehnfache an, was wiederum zu einer Ausschüttung des Wachstumshormons und zur Stimulation des Immunsystems führt. Erhöhte oder erniedrigte Melatoninspiegel beeinträchtigen das Immunsystem und rufen Schlafstörungen hervor. Chronische Störungen des Melatoninhaushaltes bewirken außerdem eine Gewichtszunahme.

Das Glückshormon Serotonin hat vielfältige Wirkungen auf unser Gefühlsleben: Depressive Zustände, Panikanfälle und Kopfschmerzen können auf Störungen im Serotoninhaushalt hinweisen. Serotonin ist mitbeteiligt bei der Stressverarbeitung. Ein Serotoninmangel kann zu Schlafstörungen und krankhaften Muskelverspannungen (Fibromyalgie) führen.

Insulin ist ein wichtiges Hormon zur Regulierung unserer Verdauung, unseres Sättigungsgefühls und des Blutzuckerspiegels. Auch das Hormon Leptin reguliert den Fett- und Zuckerstoffwechsel. Es steuert unter anderem das Hungergefühl und dient als Indikator für versteckte Fettreserven im Körper. Durch eine Leptin-Messung lassen sich auch die verstecktesten Fettdepots aufspüren (Stichwort TOFI: Thin on the Outside, Fat on the Inside).

Die Schilddrüsenhormone Triiodthyronin (T3) und Tetraiodthyronin (Thyroxin, T4) halten die Energiebilanz im Organismus aufrecht und gleichen sie wenn nötig aus. Sie haben großen Einfluss auf viele andere hormonproduzierende Organe.
Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion können Herzrasen, Bluthochdruck, Unruhe, Gewichtsabnahme, vermehrtes Schwitzen, Durchfall, Haarausfall, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen und Schlaflosigkeit sein.

Eine Schilddrüsenunterfunktion kann sich mit Leistungsminderung, Schwäche, Antriebsmangel, schlaffer Haut, geschwollenen Lidern, Müdigkeit, leichtem Frieren, kalten Extremitäten, Depressionen, chronischer Verstopfung, Gewichtszunahme und Appetitlosigkeit äußern.

Ausführliche Informationen zu Schildrüsen-Erkrankungen finden Sie auf unserer Sonderseite "Die Schilddrüse"

Verschiedene Freisetzungshormone  sorgen dafür, dass die Hormone im Blut zu den richtigen Organen (Zielorgane) transportiert werden.

Pregnenolon ist der Ausgangsstoff für die meisten Steroidhormone und fungiert als körpereigener Botenstoff im Gehirn (Neurotransmitter). Pregnenolon verbessert das Gedächtnis in der Lern- und Erinnerungsphase, es wirkt sich positiv auf die Stimmungslage sowie auf die Vitalität aus und kann dazu beitragen, Altersdepressionen zu verringern.

Mehr über Pregnenolon erfahren

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